Apples Umgebung wird zu teuer: Auch Top-Gehälter können Kostenexplosion bei Immobilien nicht mehr auffangen

Apple-Mitarbeiter ächzen unter einer kaum zu schulternden Kostenexplosion für Eigenheime in der Nähe zum Apple Park. Rund um Apples neues Hauptquartier wird Wohnraum zusehends unerschwinglich. Aber auch im Rest des Silicon Valleys wird es immer teurer.

Eine bereits lange rotierende Kostenspirale dreht sich immer schneller: Wohnraum im Umkreis des Apple Parks ist heute kaum noch zu bezahlen, selbst für die gut bezahlten Fachkräfte Apples. Die Softwareentwickler des iPHone-Konzerns bringen durchschnittlich etwa 188.000 Dollar im Jahr.

Ein Haus in bis zu 20 Minuten Entfernung zum Apple Park kostet aktuell rund 1,16 Millionen Dollar, das ermittelte der Immubilienspezialist Openlistings.com.

Für eine Durchschnittshypothek muss ein Hauskäufer derzeit gut 5.200 Dollar monatlich abdrücken, ein Drittel seines Einkommens. Zu viel, sagt Openlistings.com. Doch das Problem ist in der ganzen Region präsent. Auch Mitarbeiter, die in der Nähe der Zentralen von Google in Mountain View und Facebook in Menlo Park müssen tief in die Tasche greifen.

Teuer ist es auch in San Francisco, wo Twitter und Reddit ihren Firmensitz haben.

Alternative Shuttlebus

Absolut erdrückend werden die Kosten für das eigene Heim schließlich im übervölkerten Los Angeles, wo sie teilweise 45% des monatlichen Einkommens auffressen.

Die Firmen reagieren auf die bekannte Weise auf die Preisexplosion: Die Shuttlebusse der Unternehmen befördern die Mitarbeiter komfortabel und kostenlos zur Arbeit und zurück, WiFi an Bord inklusive.

Diese Busse erregen aber teils das deutliche Missfallen der Bevölkerung, die die Technologieriesen für die immer weiter steigenden Lebenshaltungskosten und die Verknappung des bezahlbaren Wohnraums verantwortlich machen, wie wir zuvor berichteten. Zuletzt wurden Busse von Apple wiederholt während der Fahrt angegriffen.

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